Im Test: Handy-Stromversorgung auf dem Fahrrad mit dem EasyAcc Powerbank Akku

Externer Akku EasyAcc 5600mAh im PraxistestWer nach einer mobilen Stromversorgung für sein Handy, Smartphone oder Tablet sucht und sein Fahrrad noch nicht mit einer gleichmäßig ausreichenden Stromversorgung über einen Dynamo ausgestattet hat, der wird früher oder später auf einen externen Akku der Marke EasyAcc treffen.

EasyAcc Powerbank Akkus gibt es in unterschiedlicher Größe und Kapazität: Beginnend bei 3.000mAh, was etwa der Kapazität eines Akkus eines Smartphones entspricht, über 5.600mAh, 7.000mAh, 8.400mAh, 10.000mAh bis hin zu 12.000mAh. Dabei gilt: Je mehr Kapazität, desto größer und schwerer das portable Ladegerät (die Akkus wiegen zwischen 100g und 450g).

Wir haben für Euch die 127g schwere und etwa 20 Euro teure EasyAcc Powerbank mit 5.600mAh, mit der sich ein iPhone zwei bis drei mal laden lässt, genauer unter die Lupe genommen und als mobile Stromversorgung auf dem Fahrrad getestet!

Lieferumfang und Überblick

Der externe Akku mit 5600mAh misst 9,3cm x 2,2cm x 4,3 cm bei einem Gewicht von 127g . Er wird zusammen mit einem Nokia Connector, einem Mini USB Connector, einem iPhone Connetor, zwei Micro USB Connectoren und zwei unterschiedlich langen USB-Kabeln sowie einer Bedienungsanleitung geliefert.

Geladen wird der externe Akku von EasyAcc über einen Micro-USB-Anschluss. Eine aus 4 LEDs bestehende, auf der Oberseite des Akkus befindliche, Statusanzeige zeigt in 25% Schritten den Ladezustand des portablen Akkus an. Die Stromversorgung von Handy, Smartphone, Tablet oder auch Navi erfolgt dann über den herkömmlichen USB-Anschluss der PowerBank mit Hilfe der mitgelieferten Adapter.

Laut Hersteller ist die EasyAcc Powerbank u.a. kompatibel mit Apple iPhone 4S 4 3GS, iPod; Samsung Galaxy S4, S3, S2, Ace,Note 2; HTC One, One X, One S; LG Optimus 4X HD, G, I3, I5; Nokia Lumia 920, Google Nexus 4, Blackberry Z10, Sony Xperia Z und Nintendo Sony PSP.

Mängel in der Bedienungsanleitung

Bedienungsanleitung EasyAcc Powerbank externer AkkuIn der Bedienungsanleitung, die auf Englisch und Deutsch mitgeliefert wird, empfiehlt der Hersteller ausschließlich das beiliegende Netzkabel zu verwenden, um Beschädigungen am Powerbank Akku zu vermeiden. Mindestens bei unserem Testgerät war jedoch gar kein Netzkabel im Lieferumfang enthalten. Darüber hinaus wird in der Anleitung auf zwei Bilder verwiesen, die in der Anleitung aber gar nicht vorhanden sind. Hier kann EasyAcc noch nachbessern.

Beim Laden des externen Akkus sollte allerdings tatsächlich ein Ladegerät verwendet werden, das in der Steckdose steckt. Gerade Notebooks liefern häufig nicht ausreichend Strom, um den Akku schnell und sicher aufladen zu können.

Die EasyAcc Powerbank auf dem Fahrrad

Fahrrad Handy-Ladegerät EasyAcc

Wer mit aktiviertem GPS und hellem Display unterwegs ist, zum Beispiel weil er sich von der Fahrrad-Navi App komoot leiten lässt, kommt mit dem Akku seines Smartphones nicht lange aus. Nach rund 3 Stunden war unser anfangs voll geladene Samsung Galaxy S4 Akku leer. Das reicht zwar für kleinere Ausflüge, ist für anspruchsvollere Radtouren jedoch keineswegs ausreichend. Eine mobile Stromversorgung muss her, will man den Akku seines Smartphones oder Navis nicht ständig tauschen müssen (sofern das jeweilige Gerät den Akkuwechsel überhaupt noch ermöglicht).

Der externe Akku von EasyAcc lässt sich auf dem Fahrrad als mobile Stromversorgung einsetzen. Wir haben ihn während unseres Tests in der VAUDE Radtsche Carbo – denn ohne eine Fahrradtasche am Lenker oder am oberen Rahmen geht es einfach nicht – untergebracht und über das mitgelieferte, 70cm lange, USB-Kabel an das Samsung Galaxy S4 angeschlossen.

Nutzt man den externen Akku zum Laden des Smartphones während der Fahrt bei laufender Nutzung der Navi-App komoot, ist ein leichter Ladeeffekt beim Smartphone erkennbar (wir steigerten uns während einer einstündigen Fahrt von 50% Kapazität auf etwa 65%), doch ist die Powerbank nach nur einer Stunde auch schon halb entladen. Mit voll geladenem Akku und voll geladener Powerbank mit 5.600mAh lässt sich die Reichweite somit zwar verdoppeln (auf eine 6 bis 8 Stunden dauernde Tour), ein richtig befriedigendes Ergebnis und die Lösung aller Radler-Stromversorgungs-Probleme ist die Powerbank leider nicht.

Preis-Leistungs-Verhältnis und Fazit

Der externe Akku Powerbank 5.600mAh von EasyAcc erfüllt seinen Zweck. Einen durchschnittlichen Smartphoneakku, wie den des iPhone 4S oder den des Samsung Galaxy 4, lädt das mobile Ladegerät ein bis zwei mal auf. Ob die Powerbank allerdings als Stromversorgung auf dem Fahrrad ausreicht, hängt ganz davon ab, welche Strecke zurückgelegt beziehungsweise wie lange Handy, Smartphone oder Navi aktiv genutzt werden sollen.

Wer eine Radtour über mehrere Tage mit Etappen von mehr als 100km plant, der sollte sich zumindest auch die EasyAcc Powerbank mit 8.400 mAh ansehen, die mit rund 25 Euro nur wenig teurer und zugleich kaum größer und schwerer als ihr kleiner Bruder ist. Wem auch das nicht ausreicht, der kann mit EasyAcc, die ihre Produkte in Deutschland übrigens direkt vertreiben, auf bis zu 12.000mAh hoch skalieren oder sollte sich direkt mit einer solideren Stromversorgung über einen Narbendynamo auseinander setzen.

Im Test: Handy-Stromversorgung auf dem Fahrrad mit dem EasyAcc Powerbank Akku
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